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Risikojunkies unter sich

Wer ein Start-up gründet, spielt auf Risiko. Viele scheitern schon auf den ersten Metern. Junggründer geben Tipps für die Fahrt auf der Start-up-Achterbahn.



Gründer-Tipps zum Weitermachen


Ignaz Forstmeier Mitbegründer von Personio, einem Münchner Start-Up Ignaz Forstmeier (28)
ist Mitgründer von Personio – einer Software für Personalmanagement
Mein Tipp: „Häufig ist man in seiner Blase gefangen, weil man mit niemandem über die Idee spricht. Also geht raus, sprecht mit Leuten und seid offen für Feedback, besonders von erfahrenen Unternehmen.“


Magdalena Oehl Mitgründerin von Catchys, einem Münchner Start Up Magdalena Oehl (33)
ist Mitgründerin von Catchys, einem Onlinevermittler für Anbieter von Möbeln, Mode, Accessoires und Schmuck
Mein Tipp: „Was mir in schwierigen Situationen definiv hilft weiterzumachen, ist mein Start-up als eigenes Baby zu betrachten. Bei einem eigenen Baby ist es natürlich auch keine Option, es wegzugeben. Man versucht extrem schnell zu reagieren und das Beste daraus zu machen.“


Frederik Brantner Mitgründer von Magazino, einem Münchner Start Up Frederik Brantner (33)
ist Mitgründer von Magazino, wo er mobile und wahrnehmungsgesteuerte Werksroboter für Logistikunternehmen baut
Mein Tipp: „In dem Moment, wo du weißt, es geht dir richtig kacke, kann es nur noch besser werden. Aus diesem Grundvertrauen heraus bin ich mittlerweile erstaunlich entspannt. Als Neugründer muss man mit Risiko und Unsicherheiten klar kommen – also eine große Risikotoleranz haben. Wenn du das nicht kannst, wirst du verrückt.“


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